DEHOGA Brandenburg e.V.
Schwarzschildstraße 94, 14480 Potsdamm
Fon 0331 / 86 23 68, Fax 0331 / 86 23 81
info[at]dehoga-brandenburg.de, www.dehoga-brandenburg.de
Wie kommen regionale Produkte aus Brandenburg noch häufiger auf die Teller unserer Gäste? Was brauchen Landwirtschaft, Verarbeitung und Gastronomie, damit die Zusammenarbeit im Alltag funktioniert? Und wie können regionale Produkte gemeinsam mit dem Tourismus für Gäste und Besucher sichtbarer werden?
Um diese Fragen ging es beim Auftakt des Projekts Regional.Echt.Gastlich. am 12. Oktober 2026 im Gasthof Reuner in Glashütte. Der DEHOGA Brandenburg und pro agro hatten Vertreterinnen und Vertreter aus Gastronomie, Hotellerie, Landwirtschaft, Verarbeitung, Vermarktung und weiteren Partnerorganisationen eingeladen, um das Projekt vorzustellen, um die Partner miteinander bekannt zu machen und um miteinander ins Gespräch zu kommen.
Drei Wertschöpfungsketten – ein gemeinsames Ziel
Im Mittelpunkt stehen drei regionale Wertschöpfungsketten: Fleisch, Kartoffeln und Speiseöle aus Brandenburg. Das gemeinsame Ziel: Landwirtschaft, Verarbeitung, Gastronomie und Tourismus enger miteinander verbinden und die Voraussetzungen dafür verbessern, dass regionale Produkte verlässlicher angeboten, bezogen und vermarktet werden können.
Dabei geht es nicht allein darum, neue Kontakte herzustellen. Entscheidend ist, die unterschiedlichen Anforderungen der Betriebe besser kennenzulernen: Welche Produkte und Mengen sind verfügbar? Was benötigen gastronomische Betriebe für ihren Küchenalltag? Welche Herausforderungen bestehen bei Verarbeitung, Lieferung und Beschaffung? Und wo lassen sich gemeinsam praktikable Lösungen finden?
Impulse, Erfahrungen und Austausch
Nach der Begrüßung der 20 Teilnehmenden durch Olaf Lücke (Hauptgeschäftsführer DEHOGA Brandenburg e.V.) und Kai Rückewold (Geschäftsführer Pro Agro e.V.) stellten Jekaterina Rudolph (DEHOGA Brandenburg) und Christin Röpert (Pro Agro) die Ziele, den Aufbau und die geplanten Aktivitäten des Projekts vor.
Hier finden Sie die Präsentation.
Einen weiteren fachlichen Impuls gab Rainer Autenrieth vom Biosphärenhotel-Gasthof Herrmann in Münsingen. Er stellte Erfahrungen mit der Initiative „Schmeck den Süden“ aus Baden-Württemberg vor und zeigte damit, dass und wie regionale Herkunft, gastronomische Qualität und gemeinsame Vermarktung über viele Jahre miteinander verbunden werden können.
Persönliche Begegnungen als Ausgangspunkt
Neben den fachlichen Beiträgen stand vor allem der persönliche Austausch im Mittelpunkt. Beim gemeinsamen Essen, in kleineren Gesprächsrunden und während des anschließenden Networkings nutzten die Gäste die Gelegenheit, Kontakte zu knüpfen, Erfahrungen auszutauschen und mögliche Anknüpfungspunkte für eine Zusammenarbeit auszuloten.
Wie geht es weiter?
Der Auftakt war der gemeinsame Startpunkt. In den kommenden Monaten sollen die Kontakte vertieft, Angebote und Bedarfe entlang der drei Wertschöpfungsketten konkretisiert und die Partner miteinander verbunden werden.
Geplant sind weitere Austausch- und Arbeitsformate, in denen praktische Fragen der Zusammenarbeit besprochen und gemeinsam Lösungen entwickelt werden.
Wir bedanken uns herzlich bei allen Teilnehmenden für ihr Interesse, ihre Beiträge und den offenen Austausch sowie beim Team des Gasthofs Reuner für die Gastfreundschaft und die Begleitung unserer Auftaktveranstaltung.