DEHOGA Brandenburg e.V.

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Regional.Echt.Gastlich. In Brandenburg erzeugt.verarbeitet und serviert!

Mehr regionale Produkte auf Brandenburgs Teller bringen – und dafür die Menschen zusammenbringen, die es möglich machen.

Mit „Regional.Echt.Gastlich.“ stärken DEHOGA Brandenburg und pro agro gemeinsam regionale Wertschöpfungsketten. Landwirtschaft, Verarbeitung, Vermarktung, Gastronomie und Tourismus werden enger miteinander vernetzt, damit regionale Produkte besser verfügbar, ihre Herkunft sichtbarer und neue Kooperationen möglich werden.

Jetzt geht es in die Praxis
Seit dem 1. Juni 2026 läuft „Regional.Echt.Gastlich.“ offiziell. Nach der Vorbereitung geht es jetzt in die praktische Umsetzung: Wir erfassen bestehende Strukturen und Bedarfe, bringen Akteure zusammen und arbeiten gemeinsam daran, regionale Wertschöpfungsketten weiterzuentwickeln.

Im Mittelpunkt stehen drei Produktbereiche:

  • Fleisch aus Brandenburg
  • Kartoffeln aus Brandenburg
  • Speiseöle aus Brandenburg

Erprobt wird das Zusammenspiel in den beiden Modellregionen Fläming und Seenland Oder-Spree.

Regional ist vieles da – jetzt bringen wir es besser zusammen

Brandenburg verfügt über viele aktive und kreative landwirtschaftliche Betriebe, Verarbeiter und auch regionale Produkte. Zudem gibt es in Brandenburg eine vielfältige Gastronomie. Trotzdem finden Angebot und Nachfrage nicht immer zusammen.

Welche Produkte sind verfügbar? Welche Mengen werden benötigt? Welche Anforderungen haben gastronomische Betriebe an Verarbeitung, Gebinde, Lieferung oder Qualität? Welche Absatzmöglichkeiten sind für Erzeuger interessant? Und an welchen Stellen fehlen Kontakte, Informationen oder passende Strukturen?

Genau hier setzt Regional.Echt.Gastlich. an.

Denn regionale Wertschöpfung entsteht nicht allein dadurch, dass ein Produkt in Brandenburg erzeugt wird. Entscheidend ist, dass die einzelnen Schritte vom Erzeuger über Verarbeitung und Vermarktung bis in die Gastronomie zusammenpassen und in Brandenburg ablaufen.

Auch Erfahrungen aus anderen Projekten zeigen: Häufig sind viele der notwendigen Akteure bereits vorhanden. Entscheidend ist, ihre unterschiedlichen Anforderungen sichtbar zu machen und Angebot und Nachfrage verlässlich miteinander zu verbinden.

Was machen wir konkret?

Zunächst schauen wir genau hin: Was ist bereits vorhanden und wo liegen die Potenziale?

Dafür erfassen wir Akteure, bestehende Lieferbeziehungen, Angebot und Nachfrage sowie Anforderungen und Herausforderungen entlang der drei Wertschöpfungsketten. Gastronomen, Erzeuger, Verarbeiter und weitere Partner bringen dabei ihre Erfahrungen aus der Praxis ein.

Darauf aufbauend geht es Schritt für Schritt in die Umsetzung:

  • Akteure vernetzen: Landwirtschaft, Verarbeitung, Vermarktung, Gastronomie und Tourismus miteinander ins Gespräch bringen.
  • Angebot und Nachfrage zusammenbringen: sichtbar machen, was angeboten wird, was die Gastronomie benötigt und wo konkrete Anknüpfungspunkte bestehen.
  • Hürden erkennen: gemeinsam herausfinden, wo es beispielsweise bei Verarbeitung, Mengen, Logistik, Qualität oder Kommunikation noch nicht rund läuft.
  • Kooperationen erproben: konkrete Ansätze und Lieferbeziehungen entlang der Wertschöpfungsketten begleiten und Erfahrungen daraus sammeln.
  • Herkunft und Qualität sichtbar machen: regionale Produkte und die Menschen dahinter stärker in Gastronomie und Tourismus sichtbar machen.
  • Erfahrungen übertragen: erfolgreiche Ansätze für weitere Betriebe und Regionen nutzbar machen und Strukturen für eine Zusammenarbeit über das Projekt hinaus vorbereiten.

Dass gerade die Zwischenschritte entscheidend sind, zeigt sich auch in anderen regionalen Wertschöpfungsprojekten: Verarbeitung, Lagerung, Logistik, Bestellung und Kommunikation müssen mitgedacht werden, damit regionale Produkte zuverlässig in professionellen Küchen ankommen können.

Qualität und Herkunft bis auf den Teller sichtbar machen

Woher kommt das Produkt? Wo wurde es verarbeitet? Und wie kann der Gast regionale Herkunft erkennen?

Ein weiterer Schwerpunkt von Regional.Echt.Gastlich. ist die Verbindung von „Gesicherte Qualität Brandenburg“ (QZBB) und „Brandenburger Gastlichkeit“.

Das bestehende Qualitätszeichen QZBB soll entlang der Wertschöpfungskette stärker bis in die Gastronomie getragen werden. Gleichzeitig wird die Brandenburger Gastlichkeit als Qualitätsinitiative des Gastgewerbes einbezogen.

So soll regionale Herkunft nicht am Hoftor oder beim Verarbeiter enden, sondern bis auf der Speisekarte und beim Gast sichtbar werden.

Gastronomie und Landwirtschaft zusammen denken: Für eine funktionierende regionale Wertschöpfung müssen beide Seiten wissen, was die jeweils andere braucht. Gastronomische Betriebe benötigen beispielsweise verlässliche Informationen über Produkte, Verfügbarkeit und Liefermöglichkeiten. Landwirtschaft und Verarbeitung wiederum brauchen Kenntnisse über die Anforderungen und Bedarfe der Gastronomie. Deshalb geht es bei Regional.Echt.Gastlich. nicht nur darum, Kontakte herzustellen. In Netzwerktreffen, Workshops, Betriebsbesuchen und im direkten Austausch sollen Anforderungen geklärt, Erfahrungen geteilt und konkrete Möglichkeiten der Zusammenarbeit ausgelotet werden. Denn aus einem Netzwerk wird erst dann regionale Wertschöpfung, wenn daraus verlässliche Zusammenarbeit entsteht.

Regionalität auch für Gäste erlebbar machen: Regionale Produkte sind nicht nur ein Thema für Landwirtschaft und Gastronomie. Sie können auch Teil des touristischen Erlebnisses Brandenburgs sein. Deshalb sind die Tourismusverbände Fläming und Seenland Oder-Spree in das Projekt eingebunden. Gemeinsam gearbeiten wir daran, regionale Produkte, Produzenten und gastronomische Angebote sichtbarer zu machen und die Verbindung zwischen regionaler Herkunft, Genuss und touristischem Erlebnis zu stärken. So soll für Gäste nachvollziehbarer werden, woher ein Lebensmittel kommt, was auf ihrem Teller liegt und welche Menschen und Betriebe dahinterstehen.

Drei Wertschöpfungsketten – ein gemeinsames Ziel
Fleisch aus Brandenburg: Wie können regionale Erzeugung, Verarbeitung und Gastronomie besser zusammenspielen? Gemeinsam betrachten wir die vorhandenen Strukturen, Anforderungen und Möglichkeiten entlang der Wertschöpfungskette Fleisch.

Kartoffeln aus Brandenburg: Die Kartoffel gehört zu Brandenburg – aber welche Wege nimmt sie vom Acker bis in die Gastronomie? Wir betrachten Angebot, Verarbeitung, Anforderungen der Küchen und mögliche regionale Lieferbeziehungen.

Speiseöle aus Brandenburg: Vom Anbau der Ölsaat über die Ölmühle bis auf den Teller: Gemeinsam mit den beteiligten Akteuren wollen wir hochwertige Brandenburger Speiseöle sichtbarer machen und ihre Einsatzmöglichkeiten in der Gastronomie stärken.

Mitmachen ausdrücklich erwünscht!
Regional.Echt.Gastlich. lebt von den Betrieben und Menschen, die regionale Wertschöpfung praktisch umsetzen. Sie sind landwirtschaftlicher Betrieb, Verarbeiter oder Vermarkter? Sie führen ein Restaurant, Hotel oder einen anderen gastronomischen Betrieb? Sie arbeiten im Tourismus oder an einer anderen Stelle entlang der Wertschöpfungskette? Dann bringen Sie sich ein! Das Netzwerk ist offen für weitere Akteure. Ob bei Veranstaltungen, Betriebsbesuchen, Befragungen oder im direkten Austausch: Ihre Erfahrungen helfen uns dabei, Herausforderungen sichtbar zu machen und gemeinsam praktikable Lösungen zu entwickeln.

Eckdaten zum Projekt

Laufzeit: 01.06.2026 - 31.12.2028
Wertschöpfungsketten: Fleisch, Kartoffeln, Speiseöle
Modellregionen: Fläming und Seenland Oder-Spree
Projektträger: DEHOGA Brandenburg e. V.
Umsetzungspartner: pro agro e. V.,
Kooperationspartner: Akteure der Land- und Ernährungswirtschaft, der Gastronomie und Hotellerie, Tourismusverbände Fläming & Seenland-Oder-Spree und weitere Partner entlang der Wertschöpfungsketten

Ansprechpartnerinnen

Jekaterina Rudolph
DEHOGA Brandenburg e. V.
Tel: 0331 – 862 381
rudolph@dehoga-brandenburg.de

Christin Röpert
pro agro e. V.
Tel.: 0171-7495303
roepert@proagro.de

Förderung

Das Projekt wird gefördert durch das Ministerium für Land- und Ernährungswirtschaft, Umwelt und Verbraucherschutz des Landes Brandenburg mit Mitteln des Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums (ELER) und des Landes Brandenburg.

DEHOGA Brandenburg e.V.

Sie erreichen uns Montag bis Donnerstag von 08.00 bis 16.30 Uhr und Freitag von 08.00 bis 15.00 Uhr.

Tel.: 0331 86 23 68

E-Mail: info​[at]​dehoga-brandenburg.de

Deutscher Hotel- und Gaststättenverband Brandenburg e.V.
Schwarzschildstraße 94
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