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DEHOGA Brandenburg fordert: Schließung des Gastgewerbes zukünftig vermeiden

Attraktivität der Branche für Fach- und Arbeitskräfte darf nicht weiter gefährdet werden

Potsdam (19.07.2021): Die Gastgewerbebranche hat – wie keine andere Branche – wirtschaftlich massiv unter den Auswirkungen der Corona-bedingten 9-monatigen Zwangsschließung – 2 Monate im 1. Lockdown, 7 Monate im sog. „Lockdown light“ – gelitten. „Es wäre das völlig falsche Signal, diesen schwer getroffenen
Unternehmen jetzt noch das Vertrauen zu entziehen“, davon ist Olaf Schöpe, Präsident des DEHOGA Brandenburg überzeugt. Es geht um die wirtschaftliche Existenz von über 5.000 Gastgeber-Familien und ihren ca. 55.000 Beschäftigten im Land.

„Wir fordern daher einen langfristigen Plan und ein klares Bekenntnis, dass pandemiebedingte Schließungen gastgewerblicher Betriebe künftig ausgeschlossen werden können. Es gibt zahlreiche Möglichkeiten über Konzepte dauerhafte Öffnungen zu ermöglichen. Diese müssen konsequenter genutzt werden! Auch ein Festhalten an Inzidenzwerten ist nicht mehr zeitgemäß! Ein Inzidenzwert aus dem Jahre 2020 ist nicht mit dem von 2021 zu vergleichen! Außerdem haben viele Unternehmen investiert, um ihre Unternehmen Corona-fest zu machen. Auch das muss berücksichtigt werden!“, so Olaf Schöpe.

Jetzt ist Gemeinsinn gefragt: „Unternehmen und ihre Mitarbeiter können nur gemeinsam aus der Krise kommen“, betont Olaf Schöpe und ergänzt: „Die Abwanderung von Arbeitskräften in der Branche hat vielfältige Ursachen – sicher spielt dabei auch die Verunsicherung über die Zukunft des Arbeitsplatzes eine Rolle, ob es einen weiteren Lockdown geben könnte. Das Vertrauen in die Dauerhaftigkeit der Arbeitsverhältnisse ist durch die neunmonatige Zwangsschließung erschüttert worden“, sagt Olaf Schöpe. Seine Forderung an die Politik ist deswegen ein klares Bekenntnis zur dauerhaften Öffnung der Gastronomie. In keinem der brandenburgischen Betriebe ist ein signifikantes Infektionsgeschehen nachgewiesen worden, das beweise, dass die Gastronomie ein sicherer Ort ist. „Die Gäste waren und sind auch zukünftig in den DEHOGA Betrieben jederzeit sicher aufgehoben“ ergänzt Schöpe.

„Wertschätzung, Weiterentwicklungsmöglichkeiten und familienfreundliche Rahmenbedingungen für die Mitarbeiter sind die Schlüssel, damit das Gastgewerbe auch künftig für Fachkräfte attraktiv ist, damit stimmen wir auch mit unserem Sozialpartner, der NGG, überein!“ sagt Präsident Schöpe. Damit dies gelingen kann, richtet Präsident Olaf Schöpe die Bitte an die Betriebe selbst, ihre Kostenstruktur und Unternehmenskonzepte zu überprüfen. „Ich bin überzeugt, jeder kennt jetzt seine Kosten, jetzt gilt es die richtigen Schlussfolgerungen für die eigene Zukunft zu ziehen!“ Der DEHOGA Brandenburg wird diesen Prozess unterstützend begleiten, erwartet dabei aber auch Unterstützung seitens des Landes.

 

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